Freitag, 30. Dezember 2011

Klimafreundliches Freeriden Part 2


Am 22. Dezember schrieb ich einige Zeilen über klimafreundliches Freeriden. Die Ideen überzeugen mich noch immer. Aber:
Line Mothership
Zwei Tage später zog es mich in unsere Alphütte am Hasliberg. Mit LVS, Sonden, Schaufel und Futter für die nächsten Tage, nistete ich mich ein. Die Sonne schien, die Pisten waren perfekt. Nur diese interessierten mich nicht. Mit einem Kumpel zog ich ins Backcountry. Die Tage waren einfach sensationell, nein sie waren perfekt. Irgendwann ist halt Schluss und ich musste zurück nach Grindelwald.
Gipfel Läuber

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Klimafreundliches Freeriden


In der letzten Ausgabe von 7 Sky Magazin fand ich einen Artikel über Ride Greener. All diese Bestrebungen sind ein kleiner Bestandteil, um den CO2 Ausstoss zu senken. Hier sind 10 Tipps, für klimafreundlicheres Skifahren und Snowboarden:

Montag, 19. Dezember 2011

Jetzt geht’s los


Letztes Wochenende war es soweit: die Bergbahnen nahmen die ersten Lifte in Betrieb. Ich war bereits um 06.00 wach und konnte den Saisonstart kaum erwarten. Um 8.30 ging die erste Gondel nach oben. Mein First Gebiet zeigte sich von der schönsten Seite. Pulverschnee soweit das Auge reicht. Das waren immerhin zwei Meter. Nebel, Wind und Schneefall. Ich mag dieses Wetter, echt. Es gibt nichts Schöneres als die Kälte und den Schnee im Gesicht zu spüren. Telis anschnallen und los ging’s. Hoch und runter, hoch und runter… Nach drei Mal fahren brannten meine Oberschenkel. Ab ins Berghaus Bort. Der Kaffee und das Sandwich brachten die Kräfte zurück.

So ging es den ganzen Tag weiter. Es war ein Saisonauftakt wie im Bilderbuch. Ich freue mich nun auf eine schneereiche und unfallfreie Saison.

Nun hoffe ich, dass möglichst viele Gäste einen tollen Winter erleben. Die Hotels haben bestimmt noch freie Zimmer. Eine Einschätzung dazu gab Bruno Brawand dem Schweiz Fernsehen:

Tagesschau vom 18.12.2011

Martin

Sonntag, 11. Dezember 2011

Eiger Collection: Im Westen nichts Neues

Eiger Collection: Im Westen nichts Neues: EIBTM Barcelona 2011 U nd wieder war es soweit. Ende November zog es uns mit Sack und Pack an die EIBTM in Barcelona. Dieses Mal besucht...

Freitag, 9. Dezember 2011

Im Westen nichts Neues


EIBTM Barcelona 2011
Und wieder war es soweit. Ende November zog es uns mit Sack und Pack an die EIBTM in Barcelona. Dieses Mal besuchte ich die Messe zum ersten Mal als „Hotelier“. Es war spannend. Ich nervte mich über die Personen, welche einen Termin hatten, und einfach nicht auftauchten. Das betraf zu 90% die Russen- danke.
EIBTM Team aus Grindelwald

Die anderen Gespräche verliefen sehr gut. Die Reise lohnte sich 100% ig. Ich bin überzeugt, dass wir neue Kunden gewonnen haben. Sogar der Schweizer Generalkonsul besuchte uns. Im Gespräch wurde mir wieder mal bewusst, wie gut es uns in der Schweiz geht. 40% der Schulabgänger finden in Spanien keinen Job. 20% der Bevölkerung ist arbeitslos. Die Wirtschaftsprognosen für das Land sind grottenschlecht. Die Schulden steigen, das Rating sinkt. Die Schere zwischen arm und reich wird immer grösser…

Donnerstag, 10. November 2011

Das Leben ohne Medien


Vermiesen uns Journalisten den Winter?
Wer kennt sie nicht? Jeden Tag begleitet sie uns. Ob im Zug, im Restaurant, am Kiosk… einfach überall: die Schlagzeile. Im letzten Jahr schrieben Journalisten viel über den Tourismus. Das sah dann etwa so aus:
  • Politiker fürchten um den Wirtschaftsstandort Oberland BZ vom 2.11.2011
  • Schweizer Tourismus kämpft gegen ein Ungeheuer NZZ vom 31.10.211
  • Schweizer Tourismus in der Eurokrise Blick vom 19.7.2011
Die Medienmitteilung vom BAK tönt sehr ähnlich:
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in jüngster Vergangenheit weiter verschlechtert. Neben die Frankenstärke ist nun auch eine deutlich langsamere Gangart der weltweiten Konjunktur getreten. Entsprechend wird für die Wintersaison 2011/2012 ein kräftiger Dämpfer erwartet…

Dann las ich immer wieder meine Lieblingsvergleiche: in Österreich ist alles schöner, besser, freundlicher und vor allem günstiger.

Aha. Ist das wirklich so? Ein Hotelier aus Zermatt prüfte diese Aussagen. Ob die Berge schöner sind und das Personal freundlicher ist, lassen wir mal weg. Das ist sehr subjektiv. Tatsache ist, die Hotels sind in der Schweiz gleich günstig wie beim östlichen Nachbar. Wichtig ist, dass Äpfel mit Äpfeln verglichen werden. Es funktioniert natürlich nicht, wenn die Zermatter Hotellerie mit Damüls verglichen wird.
Genauso verhält sich die Situation in Grindelwald. Das Eigerdorf gehört zu den Best of the Alps Orten. Vergleicht mal diese Orte untereinander- spannend.

Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem Angebot Konkurrenzfähig sind und uns ein toller Winter bevor steht. Anstatt zu jammern und uns chronisch zu rechtfertigen, wäre es an der Zeit selbstbewusst aufzutreten und unseren Gästen die wohlverdienten Ferien zu versüssen.

Vermiesen uns nun Journalisten den Winter? Nein- tun sie nicht. Schaut einfach genau hin und hinterfragt das Geschriebene.

Herbstliche Grüsse
Martin

Montag, 31. Oktober 2011

Yes- es gibt viel Schnee & Sonne

Martin Horat - Wetterprophet


Das tönt sehr viel versprechend. Nun hoffen wir, dass sich das Wetter an die Prognose hält.
Bei genügend Schnee öffnen die Lifte auf Grindelwald-First am 19./ 20. November. Die aktuellen Schneeberichte und Betriebszustände sind immer unter www.jungfrau.ch abrufbar.
Ich wünsche allen einen schneereichen und unfallfreien Winter.